Herbstbanner Sonnenblume Angelbird

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Montag, 16. Oktober 2017

Herz am Montag Nr. 188 / ein Herz für Hans




Im August war ich bei einem Vortrag im Haus der Begegnung Globig, mit dem Titel:


 " was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr "

Es hatte mich interessiert, weil ich im Januar angefangen hatte, mir Akkordeonspielen beizubringen. Damit hatte ich ja für mich schon die Antwort, irgendwie. Aber auch den Glauben daran?

Also, die Hirnforschung hat das deutlich verneint. Hans kann alles lernen. Er wird vielleicht nicht perfekt, aber eben so, das er damit leben kann. Es ist möglich jede Sprache zu lernen, jeden Sport, jedes Instrument...

aber


Man muss 6 Wochen durchhalten und jeden Tag üben. Damit das Gehirn die Chance bekommt Verknüpfungen herzustellen.
Und es sind 6 üble harte Wochen, voller Mühsal und Selbstzweifel.

Ich hatte mich eigentlich schon aufgegeben. Ich war der Meinung, das ich nie Autofahren werde ohne Angst und so locker und fluffig wie alle anderen, die ich kenne. Jedes Mal wenn ich in mein Auto stieg, fuhr die Angst mit, ich hatte Schweißausbrüche und zitterte am ganzen Körper noch eine viertel Stunde später. Mir ging es echt übel.
Nach dem Vortrag habe ich meiner Familie verkündet, ich werde jetzt 6 Wochen lang jeden Tag Autofahren. Ich will wissen, ob es wirklich stimmt. Nach drei Tagen fragte ich die Prinzessin Sauerkrauthaar, ob sie auch Lust hat auf das Experiment, weil ich das Gefühl hatte, das ihre Lehrerin sie schon aufgegeben hatte, jemals das Lesen zu lernen. Sie war einverstanden.

Wir haben sechs üble Wochen hinter uns.

Am Anfang brauchte mein Innerer Schweinhund ständig Futter. Ich musste auch mit Engelszungen die Prinzessin motivieren. Es war so schwierig und kein Erfolg in Sicht.
Ich weiß gar nicht, wie ich mir einen Erfolg vorgestellt hatte. Aber eines Tages war ich im Dorf und wurde gefragt, ob ich das und das mitmachen würde. Spontan sagte ich ja und zu Hause trug ich die Termine so was von selbstverständlich in den Kalender, ging in die Stube und setzte mich. Bis mir ein Licht aufging. He Du hast einfach so Termine eingetragen, Du hast nicht geschaut, wer Dich da fahren kann und wer Zeit hat. Das war mein persönlicher Durchbruch.

Und seit ein paar Tagen sagt die Prinzessin, wenn ich nach 20 min sage, hast Du gut gemacht ,du bist fertig für heute, da sagt sie, komm lass mich noch eine Seite lesen!
Es ist einfach nur wow! Sie liest noch nicht perfekt, aber sie nimmt es für sich an.

Das ist das was dieses Gehirn in 6 Wochen schaffen kann. Großartig!

Dieses Herz heute steht für unser Durchhaltevermögen.

Eure Kalle

Montag, 9. Oktober 2017

Herz am Montag Nr. 187 / Ein Herz für Barcelona

Es ist schön, neue Orte und Städte kennen zu lernen und ich hatte in diesem Jahr das Vergnügen, einige neue Eindrücke erhaschen zu dürfen.



Der letzte Ausflug war eine Geburtstagsreise, von Berlin über England nach Spanien und zwar zum schönen Barcelona, nach dem ich schon lange neugierig war. Brandaktuell war die politische Situation als wir dort waren, kurz vor dem Referendum in Katalonien über die Loslösung von Spanien. Das Referendum wurde von der Spanischen Hoheit verboten, was den Katalanen nicht daran hinderte, trotzdem abstimmen zu wollen und entsprechend sah das Straßenbild aus: Balkone waren über und über mit "Si"-Bannern geschmückt, oft begleitet von Fahnen in den katalanischen Farben. Ich bin kein Fan von nationalistischen Symbolen, aber ich sehe in der katalanischen Geschichte Parallelen mit der flämischen in Belgien über die ich gut Bescheid weiß.
Ich kann also nachvollziehen, dass der Wunsch nach mehr Selbstbestimmung besteht, wenn die eigene Sprache nicht für offizielle Angelegenheiten genutzt werden kann, wenn Regieren in Bevormunden ausartet und ein Zusammengehörigkeitsgefühl besteht, das nicht gefördert, sondern unterdrückt wird.

Diese Zusammengehörigkeit habe ich in den letzten Septembertagen in Barcelona auf einer sehr angenehmen und friedlichen Art erleben dürfen. Punkt 22h klangen von überall her ungewöhnliche Laute. Es waren Klänge, die man so nicht oft hört: Das Schellen von Metalltöpfen und Pfannen, die gegeneinander geschlagen werden, simultan aus allen Richtungen auf den zahlreichen kleinen Plätzen und Balkonen. Man wähnte sich in einem Theaterstück. Menschen lächelten einen an und machten "Musik" bis Punkt 22.15h. Dann verstummte das Läuten genauso plötzlich und simultan wie es angefangen hatte. Die Protest-Viertelstunde war vorüber. Dieses spektakuläre Schauspiel wiederholte sich allabendlich.




Am Abend vor dem Referendum saßen wir gerade in einem Café und tranken Sangria als es losging. Angesteckt durch Gespräche mit Bewohnern, Plakate, Aufkleber und "Si"-Banner und auch durch die überaus entspannte Atmosphäre, die wir bei den Demonstrationen im Laufe des Tages und den anschließenden Kundgebungen erleben durften, nahmen wir solidarisch Schlüsselbund und Löffel und stimmten mit in die Viertelstunde der politischen Aufmerksammachung.

Ich habe Barcelona als eine überaus entspannte Stadt erlebt und das eine oder andere Herz im Vorbeigehen fotografiert. Ich hoffe aber sehr, dass die Situation dort nicht weiter eskaliert und ein friedlicher Kompromiss möglich ist.



Dieser Beitrag erscheint zeitgleich auf meinem eigenen Blog Kirschenzeit.

Es winkt Eure Cherry
von Cherry Bomb und Kirschblüten-Tsunami

Eure Herzen dürft ihr wie immer auch wieder hier unten verlinken:

Montag, 2. Oktober 2017

Herz am Montag Nr. 186: Frisch auf in den Tag!

Kaffee für alle Fredissimas, habt eine gute Woche!


Samstag, 30. September 2017

Monatsimpressionen Nr. 36 /September 2017

Hier zeigen wir euch immer am letzten Tag des Monats unsere Monatsimpressionen.
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Angelnette


Der September ist der Mai des Herbstes.









Wie  jeden MORGäääHN...   
(ړײ)

- Computersession mit KKF, 
- Cappuccino ...
- und wechselndem PiPaPo ... 
- sowie, meinen fröhlichen Gedanken ;)

Der September war - wieder - voll, 
mit himmlischherrlicher NATUR
 und gutem Essen ... hier Entenbrust an Speckknödeln/Rotkraut und Blümchen-Deko !!! *freu*

So kann´s - im/mit´m goldenen Oktober - ruhig weitergehen, da habe ich null... komma ...nix dagegen... hehe:

Fröhlichen Knuddel-Umärmel-GRUß von Eurer An(gel)nette ♥ *winkewunke*


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Kallejasper

Herbst---Herbstdepressionen,
 
mir war daher nach Lieblichkeit.
 
Ein Lächeln für euch
 



eure Kalle
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Zuse

Reingucken oder Rausgucken? Drinnen oder Draußen? Und es ist nicht immer alles so, wie es scheint.
Mein September stand im Zeichen der neuen Perspektiven.
Kastelburg
Graffiti
 
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Filzgarten

Grillen mit Freunden, Natur auf Stoff  bringen, und wandernd neue Gebiete zu entdecken, so habe ich die Freizeit im September verbracht - toll!






Schönen Oktober wünscht Ulla vom FilzGarten

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Montag, 25. September 2017

Herz am Montag Nr. 185 Frau Zuse und das faule A***loch


Elztal
Frau Zuse ist rauchfrei! und das seit 68 Tagen! Und was ist die klassische Begleiterscheinung? Na? – Klar-die Gewichtszunahme.

Nach den ersten eher nebulösen nikotinfreien Tagen fing es an. Diese fiese Waage. Dabei bin ich sicher: aufgrund diverser Nahrungsmittelunverträglichkeiten (derzeitiger Status: gelegentlich fleischessender Ovo- Pesco-Veganer) seit einigen Wochen habe ich nicht mehr gegessen, ich habe keine Süßigkeiten gefuttert und trotzdem: das erste Kilo – das zweite Kilo… – also Sport.

Laufschuhe entstauben, MTB ölen und los geht’s.  
Waldkirch
Joggingrunde rund ums Dorf, mit dem MTB durch den Wald. Das ist für mich mittlerweile Entschleunigung pur.
Ich sortiere mich neu, alte Gewohnheiten die irgendwie mit dem Rauchen verknüpft waren müssen erneuert werden – dabei wird durchaus die ein oder andere Gewohnheit gänzlich in die Tonne gekloppt.  


Kohlenbachtal
Neue Perspektiven schaffen neue Ansichten und die Erkenntnis, wie schön es hier doch ist.
68 Tage rauchfrei – und plötzlich komme ich mit dem Fahrrad bis vor meine Garage ohne auf dem letzten Loch zu pfeifen, oder das Kohlenbachtal bis Gscheid (ok, DA habe ich auf dem letzten Loch gepfiffen)
Ein Herz für Bewegung
Fazit: immerhin habe ich nicht weiter zugenommen aber mein Stoffwechsel ist nach wie vor ein faules A***loch. Naja, irgendwann wird auch das faule A***loch merken, dass es so viel besser ist. Und hoffentlich funktioniert dann die Ernährung wieder besser (ich vermisse Käsekuchen – heul).

Klar bin ich auch stolz auf mich. Aber eigentlich bin ich einfach nur dankbar. Dankbar und glücklich.
Schöne Woche mit den Fredissimas-Herzen wünscht Claudi *Zuse* von Wanderbaustelle 

Montag, 18. September 2017

Herz am Montag Nr. 184 mit Blogbanner


 Herbst



Die Blätter fallen, fallen wie von weit, 
als welkten in den Himmeln ferne Gärten; 
sie fallen mit verneinender Gebärde. 

Und in den Nächten fällt die schwere Erde 
aus allen Sternen in die Einsamkeit. 

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt. 
Und sieh dir andre an: es ist in allen. 

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen 
unendlich sanft in seinen Händen hält. 

(R.M. Rilke Aus: Das Buch der Bilder)




...und damit einen himmlischherrlichSCHÖNEN HERBST wünsche,

Eure An(gel)nette ... knuddel

Montag, 11. September 2017

Herz am Montag Nr. 183: Südtiroler Postkarten-Idylle

Einige Tage mit schönem Wetter, da lohnt sich ein Ausflug ins Passeiertal in Südtirol! Zurückgekommen bin ich nicht nur mit Muskelkater, sondern auch mit idyllischen Eindrücken und Fotos:

* ein kleiner Moorsee mit eingebautem Sonnensteg auf der Rabensteiner Alm (Fallrast)


* die Kirche von Rabenstein, fotografiert vom Gasthaus Rabenstein aus


* aus einem kleinen See plätschert der Bach


* und hier verstecken sich die beiden Montagsherzen



Einen schönen Wochenstart wünscht Ulla vom FilzGarten.